Pflichtaufgabe erledigt…

von Rene Fleischer

Volleys Coblenz : VSV BW Freital 0:3   68:78 (21:25 21:25 26:28)

Auch wenn das neue Jahr erst wenige Tage alt ist, ging es in der Sachsenklasse Ost, bereits wieder um wichtige Punkte. Anhand der Tabellenkonstellation, war der Plan des VSV schnell ausgemacht. Mit 3 Punkten und im Optimalfall ohne Satzverlust, wollten die Blau-Weißen ihre Heimreise antreten.

Als Schiedsgericht im ersten Spiel des Tages, konnten die Freitaler den Gegner bereits studieren und machten die eine oder andere Schwachstelle aus. Trotz der recht unorthodoxen Spielart der Coblenzer, hieß es dennoch den Gegner nicht zu unterschätzen.

Der erste Satz begann für beide Mannschaften auf Augenhöhe. Die Führung wechselte hin und her und der VSV tat sich zu Beginn etwas schwer sein eigenes Spiel zu finden. Somit reagierte man stellenweise mehr, anstatt zu agieren. Gerade in der Abstimmung auf dem Feld, war bei den Gästen noch viel Luft nach oben zu bemerken. Zum Ende des Satzes, setzen sich die Hausherren sogar ein Stück ab und hatten alle Chancen, diesen zu gewinnen. Aber wie schon oft in der Saison, hatten die Blau-Weißen in den entscheidenden Situation einfach die Ruhe und das Quäntchen Klasse mehr zu bieten.

Der zweite Satz ähnelte stark dem Ersten. Trotz einer stellenweise sehr überschaubaren Annahme des Gegners, konnten die Freitaler im Block keinen richtigen Profit daraus schlagen. Die Coblenzer besannen sich weiter auf Ihr einfaches Spiel und das durchaus erfolgreich. Somit hatte der VSV Probleme aus den Startlöchern zu kommen und das Spiel zu dominieren. Am Ende reichten aber wieder 3-4 klare Aktionen im Angriffs- und Blockspiel, um auch diesen Satz in das Gepäck der Blau-Weißen wandern zu lassen.

Die letzten Kombinationen des zweiten Satzes, ließen erahnen welches Potenzial in diesem VSV schlummert. Denn sobald die Annahme stand, ging es den Lausitzern einfach viel zu schnell oder der Zuspieler hatte eine andere Finte parat. Trotz alledem ließ der Gegner nicht locker und hatte am Ende des dritten Satzes sogar Satzball. Mit dem Willen, der heute stellenweise fühlbar fehlte, wehrten die Gäste diesem aber ab und machten im Umkehrschluss den Sack, mit starken Blockaktionen zum 3:0 Auswärtssieg zu.

Das dieser Auftritt, auch für die Zuschauer stellenweise kein Leckerbissen war, konnte jeder im Team bestätigen. Aber auch solche sogenannten „Pflichtsiege“ gegen Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel, müssen erst einmal eingefahren werden. Die Freitaler(3.) haben nun knapp 4 Wochen Zeit, um an Stellschrauben zu drehen und den Akku aufzuladen. Die nächste Reise geht nach Pirna(4.), die etwas überraschend den Tabellenführer in eigener Halle besiegt haben.

Freital spielte mit: Fleischer, Hahn, Lindner, Imhof, Nahr, Schreiber, Unger, Zirke

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Nur 3 aus 6 zum Heimspieltag

von Rene Fleischer

Am Samstag, den 9. Dezember 2017, luden die 1.Herren des VSV Blau-Weiß Freital zum Heimspieltag ins Weißeritzgymnasium. Die organisatorischen Probleme mit dem diensthabenden Hallenwart, raubten uns zwar schon vorweg einige Nerven, aber nicht die gute Laune. Anhand der Konstellation war jedoch klar, dass der VSV mit zwei Siegen, auf Platz 2 in der Tabelle springen könnte.

VSV BW Freital : VV Zittau 0:3 / 59:75 (21:25 20:25 18:25)

Die Zittauer begannen stark. Man merkte vom ersten Spielzug an, dass Sie hier was holen wollen. Mit einem ungewöhnlich großen Kader und internationaler Beteiligung, arbeiteten Sie sich von Anfang an einen kleinen Vorsprung heraus. Unterstützt von Freitaler Fehlaufschlägen, wuchs dieser weiter an und setzte die Blau-Weißen zusätzlich unter Druck. Zu allem Überfluss musste schon bei Zeiten, auf der Zuspielposition „experimentiert“ werden. Der Spielmacher Alex Meixner, bereits kränkelnd ins Spiel gegangen, signalisierte das es nicht weiter geht. Oliver Zirke, als Libero festgespielt, kam zumindest für das restliche Spiel gegen Zittau nicht in Frage. Somit war es an Kai Imhof, seine Angreifer so gut wie möglich in Szene zu setzen. Die Zuschauer sahen überwiegend ein anschauliches Volleyballspiel, mit guten Kombinationen auf beiden Seiten. Kleinigkeiten im Angriffs- und Blockspiel machten heute einfach den Unterschied. Der VSV bemühte sich, aber Zittau hatte an diesem Tag einfach das Quäntchen mehr zu bieten.

VSV BW Freital : USV TU Dresden III 3:0 / 75:55 (25:21 25:19 25:15)

Im zweiten Spiel des Tages standen den Blau-Weißen, die dritte Vertretung des USV TU Dresden gegenüber. Die Dauerstudenten stehen bisher ohne Saisonsieg am Tabellenende und somit standen die Zeichen eher auf einen Freitaler Pflichtsieg. Doch ganz so einfach sollte es nicht werden. Im ersten Satz war es ein stetiges hin und her. Eifrig herausgearbeitete 2-3-Punkte-Führungen wurden genauso schnell wieder aus der Hand gegeben, durch Ungenauigkeiten oder schlicht und einfach Pech. Am Ende des Satzes, setzten sich die Hausherren doch noch etwas ab und brachten den ersten Satz nach Hause. Trotz der Ansprache des Trainers, sich nicht das Spiel des Gegners anzunehmen, änderte sich im zweiten Satz wenig. Die Blau-Weißen waren bemüht, das Spiel auch für die Zuschauer optisch gut zu gestalten. Leider gelang das nur mäßig, da dazu leider immer zwei Mannschaften gehören. Zwar schafften die TU´ler es hier auf immerhin 19 Zähler, aber an einigen der gegnerischen Punkte, hatten die Spieler des VSV ein Aktie. Im dritten Satz war der Faden bei den Gästen dann vollends gerissen und auch die zahlreichen Spielerwechsel brachten keine erhöhte Gegenwehr aufs Parkett. Somit reichte den Freitalern eine überschaubare Leistung zu einen größtenteils ungefährdeten Sieg. Nicht mehr und nicht weniger.

Freital spielte mit: Fleischer, Hahn, Imhof, Lindner, Meixner, Nahr, Schreiber, Unger, Zirke

Mit nun fünf Siegen und damit 15 Punkte, steht die 1.Herren zur „Halbzeit“ auf einem soliden 3.Tabellenplatz. Rückwirkend betrachtet, wäre sicher der eine oder andere Punkt mehr drin gewesen. Aber bereits am 6. Januar haben wir wieder die Chance, weitere Punkte auf unserem Konto zu verbuchen.

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Ein Satz mit X…

von Rene Fleischer

MSV Bautzen 04 : VSV BW Freital 3:1 (25:23 22:25 25:19 25:15)

Trotz eines kurzerhand sehr dezimierten Kaders, machten sich die verfügbaren Mannen des VSV, dennoch gut gelaunt auf den Weg nach Bautzen. Das die heutige Aufgabe ohne beide nominellen Zuspieler nicht einfacher werden würde, war jedem im Team vorher klar. Also musste Kapitän Sven Unger in die Presche springen und versuchen, seine Angreifer so gut wie möglich in Szene zu setzen. Auch die Wechselmöglichkeiten im Angriffsbereich waren sehr überschaubar, da lediglich ein weiterer Spieler zur Verfügung stand.
Im ersten Satz ging es hin und her. Das Spiel lebte zwar eher von der Spannung, da auf beiden Seiten reihenweise Aufschläge vergeben wurden und so recht selten einmal wirklich guter Volleyball gespielt wurde. Auch der große gegnerische Block, zog den Rand-Dresdnern das eine oder andere mal den Zahn. Am Ende hatten die Senfstädter hauch knapp die Nase vorn und sicherten sich mit dem Minimalvorsprung glücklich den ersten Satz.
Der zweite Satz war schon eher nach dem Freitaler Geschmack. Endlich wurden Angriffe „tot“-gemacht und auch die Feldabwehr verdiente sich nun ihren Namen. Trotz einer immernoch ungewöhnlich hohen Aufschlagfehlerquote, konnten sich die Blau-Weißen einen kleinen Puffer erarbeiten und retteten diesen auch ins Ziel.
Der dritte und vierte Satz ähnelten sich sehr und sind auch schnell erzählt. Der VSV lief in beiden Durchgängen von Anfang an einen Rückstand hinterher und tat sich auch auf einmal wieder sehr schwer damit, sein eigenes Spiel aufzuziehen. Gerade die großen gegnerischen Mittelangreifer, kamen einfach viel zu oft mit Schnellangriffen erfolgreich zum Zuge.
Am Ende verliert Freital zwar verdient, ärgert sich aber dennoch über die verpassten Punkte. Denn auch wenn es das Ergebnis nicht unbedingt zeigt, waren diese heute unter „Normalform“ auch in dieser Konstellation allemal drin. Nun heißt es Mund abputzen, das letzte Spiel nicht überbewerten und zum kommenden Heimspieltag, mit voller Kapelle, wieder alles geben. Trotz der zweiten Saisonniederlage hat der VSV BW Freital, den dritten Platz gehalten und hat gegenüber der Konkurrenz noch ein Spiel in der Rückhand.

Freital spielte mit: Fleischer, Imhof, Klotke, Lindner, Nahr, Schreiber, Unger

Mühsam, aber erfolgreich

von Steffen Helbig

SV Post Dresden : VSV Blau-Weiß Freital 1:3 (21, 23,-20, 16)

Blau-Weiß Freital hat den vierten Sieg hintereinander eingefahren. Bei Post Dresden gewann der VSV mit 3:1. Im ersten Satz zeigte die Mannschaft ihr ganzes Potenzial. Anfangs kamen alle Annahmen perfekt und die ersten zehn Angriffe wurden direkt zum Punktgewinn verwandelt. Beim Zwischenstand von 15:8 war damit praktisch schon eine Vorentscheidung gefallen. Zwar kamen die Gastgeber noch einmal heran, ohne den VSV ernsthaft zu gefährden. Ab dem zweiten Satz wurde es eine ausgeglichene Angelegenheit. Neben der Steigerung der Postler trugen die Blau-Weißen mit ihrer erhöhten Fehlerquote aber auch selbst dazu bei. Im Angriff waren nur noch Oliver Schreiber und Sven Unger eine Bank. Am Ende reichte es hauchdünn für die 2:0-Führung. Dass die Dresdener den nächsten Durchgang gewannen, war die logische Konsequenz der Freitaler Schwächephase. Auch mit veränderter Aufstellung fand der VSV nicht sofort richtigen Spielrhythmus. Warum es nach der Auszeit beim Stand von 11:13 dann plötzlich lief, bleibt ein Rätsel. Wie ausgewechselt agierten jetzt die Blau-Weißen. Libero Oliver Zirke, war der beste Annahmespieler auf dem Feld und zog die Bälle magisch an. Kapitän Sven Unger knackte als Topscorrer die 20-Punkte-Marke und verwandelte den letzten Aufschlag mit einem Ass zum 25:16. Für Freitals langjährigen Trainer gab es so in seinem letzten Spiel an der Seitenlinie noch einmal drei Punkte. „Heute haben genau die Spieler die Kastanien aus dem Feuer geholt, die in der Vorwoche nicht so sehr im Mittelpunkt standen. Die Mannschaft hat das Zeug, auch in Zukunft oben mitzuspielen.“ Mit 12 Punkten aus fünf Partien liegt der VSV weiter in der Spitzengruppe der Landesklasse.

Freital: Klotke, Kraut, Lindner, Meixner, Nahr, Schreiber, Unger, Zirke

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Selbstbewusst und clever

von Steffen Helbig

SV Elbland Coswig : VSV Blau-Weiß Freital 0:3 (21,22,22)

Blau-Weiß Freital bleibt in der Sachsenklasse weiter auf Erfolgskurs. Bei Elbland Coswig gewann die Mannschaft mit 3:0. Trotz des eindeutigen Ergebnisses war es eine von beiden Seiten umkämpfte und knappe Partie. Von Anfang an stand Freitals Zuspieler Alexander Meixner im Mittelpunkt des Spiels und war maßgeblich an der Erfolgsquote seiner Angreifer beteiligt. Wenn da nicht eine unerklärliche Aufschlagmisere gewesen wäre, die Coswig im ersten Satz bis zum 17:15 führen ließ. Nach einer Freitaler Auszeit wendete sich das Blatt. Jakob Nahr besaß an der Grundlinie das richtige Händchen und schon klappte alles, während die Coswiger sich selbst auf den Füßen standen. Am Ende verwandelten die Blau-Weißen ihren ersten Satzball zum 25:21, auch wenn man dazu vier Angriffsversuche brauchte. Dass die Elbländer zu Hause meist mit großer Angriffswucht agieren, zeigten sie im zweiten Satz. Spektakulär die Einlage von Alexander Meixner, der einen verunglückten Ball auf der gegnerischen Seite erlief, zurückpasste und Kay Imhof dann den Punkt machte. Und der VSV-Zuspieler setzte im nächsten Spielzug mit einer Finte gleich noch ein Ausrufezeichen. Trotzdem blieb Coswig weiter tonangebend. Beim 16:20 nahm Freitals Trainer seine letzte Auszeit Trotz des Rückstandes, wusste jeder, was er zu tun hat. Meixner, von Krämpfen geplagt, humpelte zum Aufschlag und wie im ersten Satz schaffte Freital doch noch den Ausgleich und ließ mit starken Blocks den Gegner verzweifeln. Damit war schon ein Zähler auf dem VSV- Punktekonto. Freitals Regisseur war schon fast ausgewechselt, versuchte es dann aber doch. Der erste Ball kommt zu nah ans Netz, drei Coswiger Riesen blocken, und Meixner macht den Punkt. Das Adrenalin reichte dann bei ihm bis zum Schluss. Bis zum 20:14 wurde es eine Freitaler Gala mit ganz vielen Angriffen über die Mitte und aus dem Hinterfeld. Danach kamen die Gastgeber mit Schwung aus der Auszeit und der VSV verlor Punkt um Punkt. Trotz zweier Freitaler Auszeiten lag Coswig dann sogar in Führung, aber eine erneute Zuspielerfinte und ein Trickball von Kay Imhof brachten die Wende. Mit einem Hinterfeldangriff machte dann Freitals Diagonalspieler den letzten, entscheidenden Punkt. Blau-Weiß-Trainer Helbig freute sich nicht nur über drei Auswärtspunkte, sondern vor allem über das selbstbewusste und clevere Auftreten seiner Mannschaft. Schon nächste Woche gibt es das nächste Spiel, dann beim Sachsenligaabsteiger Post Dresden.

Freital: Imhof, Klotke, Lindner, Meixner, Nahr, Schreiber, Unger, Zirke

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Freitaler Doppelpack

von Steffen Helbig

VSV Blau-Weiß Freital : VfL Pirna-Copitz 07 3:0 (22,22,18)

Blau-Weiß Freital hat das Kreisderby gegen Pirna für sich entschieden und die ersten drei Punkte eingefahren. Beim Heimspielauftakt siegte der VSV mit 3:0 gegen die Copitzer. Lange Zeit hatte die Gäste das Spiel im Griff und Blau-Weiß hechelte immer einem kleinen Rückstand hinterher. Der hätte noch viel größer sein können, wenn der VfL nicht seine Aufschläge reihenweise verschenkte. Das machte dann Freitals Kapitän Sven Unger viel besser und plötzlich waren die Gastgeber beim 16:16 wieder im Spiel. Über eine ganze Rotation gelang es keiner Mannschaft mehr, den eigenen Aufschlag durchzubringen, bis wieder der VSV-Spielführer an der Grundlinie stand. Und wieder wackelte die Pirnaer Annahme. Damit waren wirkungsvolle Angriffe ausgeschlossen, sodass Blau-Weiß die letzten drei Spielzüge gewann. Der zweite Satz blieb lange ausgeglichen, nur das diesmal die Freitaler ihre knappe Führung verbissen verteidigten. Beim Satzball wurde dann Oliver Schreiber zur Blockverstärkung eingewechselt. Meist ist dies nur ein taktisches Mätzchen, aber diesmal brachte die erste Ballberührung des Neuzugangs gleich den entscheidenden Punkt. Dann lief Blau-Weiß zur Höchstform auf. Zuspieler Oliver Zirke verteilte die Bälle mustergültig und im Angriff lief es wie am Schnürchen. Da jetzt auch der Block richtig zufasste, wurde bis zum 20:10 ein Riesenvorsprung herausgeholt. Dass die Gäste nicht locker ließen und der VSV noch kurz wackelte, war nur ein kleiner Wermutstropfen. Mit einem Einerblock von Kay Imhof war dann der Sieg endgültig gesichert.

VSV Blau-Weiß Freital : Coblenz Volleys 3:0 (16,16,21)

Gegen Mitaufsteiger Coblenz war Freital zwar Favorit, aber die Gäste hatten am ersten Spieltag schon einmal positiv überrascht. Bis zum 11:12 war es eine zähe Angelegenheit, weil die Randbautzener unbeschwert aufspielten, während Blau-Weiß noch zu behäbig agierte. Doch auf zwei Positionen änderte sich das schlagartig. Die Aufschläge von Oliver Schreiber und Kay Imhof stellten die Volleys vor unlösbare Probleme. Mit dreizehn Punkten war mehr als eine Vorentscheidung gefallen. Auch im zweiten Satz ließen die VSV-Männer nichts anbrennen. Souverän lenkte der Ex-Dresdner Alexander Meixner das Spiel und brachte mit vielen Schnellangriffen Farbe ins Spiel. Nach dem erneuten 25:16 schien der letzte Satz nur noch eine Formsache zu sein. Doch die Freitaler schienen in der Pause ein Schlafmittel genommen zu haben. Schlechte Annahmen und einfache Fehler führten über die Stationen 6:13 und 13:20 zu einem eigentlich nicht mehr aufzuholenden Rückstand. Wie im ersten Satz reichten zwei Aufschlagpositionen, um das Spiel doch noch zu drehen. Erst Jacob Nahr und dann Alexander Meixner sorgten mit ihren Aufschlägen für Chaos bei den Coblenzern. 12:1 Punkte für Freital sprechen eine klare Sprache. Alle Bälle, die doch irgendwie wieder zu den Blau-Weißen zurückkamen, wurden umgehend von Freitals Angreifern zu direkten Punkten verwandelt. Mit dem 3:0 hat man trotz des kleinen Wacklers im letzten Satz auch diese drei Punkte gewonnen. Damit stehen die Blau-Weißen im Moment auf dem dritten Tabellenplatz in der Sachsenklasse. Eine erfreuliche Momentaufnahme – nicht mehr und nicht weniger.

Freital: Imhof, Klotke, Kraut, Meixner, Nahr, Schreiber, Schulze, Unger, Zirke

Noch nicht belohnt

von Steffen Helbig

SV Motor Mickten : VSV Blau-Weiß Freital 3:1 (21, 17, -20, 24)

Blau-Weiß Freital ist mit einer knappen Niederlage in die Sachsenklasse gestartet. Bei Motor Mickten
zeigte die Mannschaft eine couragierte Leistung, stand aber nach dem 1:3 ohne den angestrebten Punktgewinn da. Gegen die Gastgeber, im Vorjahr unglücklich aus der Landesliga abgestiegen, spielte der neu formierte VSV-Sechser von Anfang an selbstbewusst mit. Nur beim Aufschlag fand man nicht die Balance zwischen Risiko und kontrollierten Druck. Zudem war der MoMi-Block wesentlich effektiver als der Freitaler. Das reichte den Dresdnern, um den Satz knapp nach Hause zu bringen. Im zweiten Durchgang gab es dann endlich die erste Führung für die Blau-Weißen durch zwei starke Aktionen von Zuspieler Alex Meixner. Aber statt ruhig und überlegt weiterzuspielen, wackelte jetzt die Annahme. Die Lösung versuchten die Blau-Weißen zu oft mit brachialer Kraft im Angriff, allerdings meist ohne Erfolg. So musste Freitals Trainer auf einer Position seine beiden Auszeiten verschleißen, um endlich wieder den Rhythmus zu finden. Trotz des 0:2-Satzrückstandes und der Verletzung von Rene Fleischer sah man jetzt keinen Unterschied mehr. Ganz im Gegenteil – die Männer um ihren souveränen Kapitän Sven Unger standen sicher. Endlich auch im Block gleichwertig, dazu ein variabler Abschluss der Angriffe. Damit holte man sich den dritten Satz mit 25:20.
Die zahlreichen Zuschauer sahen dann einen stark umkämpften vierten Durchgang. Kurz vor Schluss führten die Gastgeber dann mit 23:20, doch dreimal wehrten die Blau-Weißen den Micktener Angriff ab und Kay Imhof versenkte dann den Ball. Nach dem Ausgleich hatte der VSV sogar Satzball, aber die Gastgeber hatten an diesem Tag das nötige Quäntchen Glück auf ihrer Seite und erzielten noch das 26:24. Zwar schrammte Freital ganz knapp am hochverdienten Punktgewinn vorbei, aber die Leistung sollte Ansporn sein, in zwei Wochen beim Heimspieltag den ersten Sieg einzufahren.

Freital: Fleischer, Imhof, Klotke, Kraut, Lindner, Meixner, Nahr, Schulze, Unger, Zirke (S.H.)

Aufstieg erkämpft

von Steffen Helbig

VSV Blau-Weiß Freital : SV Motor Mickten II 3:2 (23,-27,19,-20,8)

Blau-Weiß Freital hat am letzten Spieltag in der Bezirksliga die Tabellenführung verteidigt und kehrt nach einem Jahr wieder in die Sachsenklasse zurück. Doch bis der Aufstieg feststand, hatten die Blau-Weißen noch richtig hart zu arbeiten. Besonders in der ersten Partie gegen Motor Mickten musste der VSV ans Limit gehen. Besonders mit dem gegnerischen Block hatten die Freitaler Angreifer immer wieder ihre liebe Not. Dafür gab es im Aufschlag deutliche Vorteile für den VSV. Nach neun Fehlaufgaben der Dresdener hatte Freital mit dem 25:23 den ersten Satz in der Tasche. Danach blieb es ein Krimi. Die Gäste spielten weiter volles Risiko. Blau-Weiß konnte zwar fünf Satzbälle abwehren, aber beim sechsten war man chancenlos. Mit einer enormen Steigerung in der Feldabwehr wurden jetzt die langen Ballwechsel fast immer vom VSV gewonnen. Freitals Libero Tom Weinmar zeigte in seinem letzten Spiel noch einmal, was Routine und Ruhe bewirken können. Nach der 2:1-Satzführung drehte sich erneut das Spiel. Mickten lag zeitweise mit zehn Punkten in Front, bei Freital regierte Hektik und Chaos. Als der Satz schon verloren war, raffte sich die Mannschaft noch einmal auf. Zwar reichte es nicht ganz, aber diesen Schwung nahm man in den Tie-Break mit. Endlich begann ein Satz mal mit einer Freitaler Führung. Nach einem Ass von Rene Fleischer stand es sogar 4:0. Diese klare Führung wurde bis zum Schluss verbissen verteidigt, zwar glanzlos aber mit ganz viel Leidenschaft.

VSV Blau-Weiß Freital : TuS Coswig 1920 3:0 (16,16,22)

Für die zweite Partie war die Konstellation klar: Sieg bedeutet Aufstieg. Bis in die Mitte des ersten Satzes hielt Coswig gut dagegen. Dann setzte sich der VSV immer mehr ab. Drei Sprungaufschläge von Alex Lindner sorgten endgültig für klare Verhältnisse. Deutliche Satzgewinne sind leider zu häufig kein gutes Omen für die Blau-Weißen. Überaus kritische Worte in der Auszeit zeigten zum Glück schnell Wirkung. In allen Belangen steigerten sich die Freitaler und brachten auch diesen Satz mit 25:16 sicher nach Hause. Die Gäste blieben weiter gefährlich und nur mühsam setzte sich der VSV ab. Die Wechsel auf Freitaler Seite waren kein besonderes Risiko. Mit dem letzten Punkt von Kapitän Sven Unger war dann endlich auch der erste Platz in der Bezirksliga wasserdicht. Dann war erst einmal Feierstimmung angesagt, doch der Blick geht schon voraus. Mit dem kleinen Kader und vielen beruflichen Belastungen wird es ohne Verstärkungen fast unmöglich sein, in der Landesklasse nicht nur gegen den Abstieg zu spielen.

Freital: Fleischer, Hahn, Kraut, Lindner, Nissen, Staroszyk, Tannert, Tröger, Unger, Weinmar

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