Maximale Ausbeute

von Steffen Helbig

VSV Blau-Weiß Freital : SV Elbland  Coswig-Meißen 3:0  (17,19,19)

Blau-Weiß Freital hat beim zweiten Heimspieltag mit zwei 3:0-Siegen sechs Punkte eingefahren.

Dabei gelang gegen den SV Elbland ein Auftakt nach Maß. Die Gäste hatten zwar deutliche Größenvorteile, aber dafür waren die Freitaler flinker unterwegs. Bis zum 12:12 blieb der erste Satz eine ausgeglichene Angelegenheit. Variabel wurden so über alle Positionen fast alle ersten Angriffe versenkt, weil man in der Annahme sehr sicher stand. Zuspieler Oliver Zirke machte dann den entscheidenden Unterschied aus. Seine Aufschläge verhinderten wirksame Gästeangriffe. Jetzt war Freitals Abwehr gefragt uns so wurde der Ball immer wieder ins Spiel gebracht. Wie dann Zirke seine Angreifer in Szene setzte, war sehenswert. So gewann Freital am Ende noch klar mit 25:17. Auch im zweiten Durchgang spielten die Elbländer anfangs auf Augenhöhe. Blau-Weiß hatte nur selten Mühe, die eigenen Angriffe über die Außen- oder Diagonalposition erfolgreich abzuschließen. Dafür brachte man immer wieder eigene Aufschläge durch. So wuchs der Vorsprung langsam aber sicher bis zum 25:19-Satzgewinn an. Auch im dritten Satz wurde ansehnlicher Volleyball geboten. Blau-Weiß führte zwar immer knapp, aber Coswig blieb lange in Schlagdistanz. Die Vorentscheidung zugunsten des VSV waren drei Blockpunkte von Hannes Müller, die die Vorentscheidung brachten. Freitals Trainer war am Ende mehr als zufrieden: „Das war eine feine Mannschaftsleistung, mit ganz vielen Sahnestückchen oben drauf.“

VSV Blau-Weiß Freital : Post SV Dresden 3:0  (17,18,23)

In der zweiten Partie waren die Gastgeber zwar klarer Favorit, doch die Gäste wollten auch keine Geschenke verteilen. Freital begann mit Silko Zuschke im Zuspiel, dafür wechselte Kapitän Sven Unger auf die Liberoposition. Der VSV hatte im  ganzen Spiel deutliche Annahmevorteile. Mit einer Aufgabenserie von Anton Klups war dann auch die erste Vorentscheidung gefallen. Nach dem 25:17 blieb Blau-Weiß auch weiterhin die dominierende Mannschaft. Speziell Kay Imhof punktete jetzt im Minutentakt. Wer allerdings nach dem klaren zweiten Satzgewinn auf ein schnelles Ende getippt hatte, unterschätzte den Kampfgeist der Dresdener. Nach fünf cleveren Punkten in Serie durch Alex Lindner schien Freital uneinholbar auf der Siegerstraße. Doch die Postler kämpften sich Schritt für Schritt wieder bis auf 22:23 heran. In diesem Zittersatz holte Kay Imhof  dann den Satzball für Freital heraus, ehe Hannes Müller den Sack zum knappen 25:23 zuband. Mit 15 Punkten liegt der VSV wieder auf dem zweiten Tabellenplatz der Landesklasse.

Freital: Imhof, Klups, Lindner, Müller, Nissen, Unger Zirke, Zuschke

Erfolgreicher Heimauftakt

von S. Helbig

VSV Blau-Weiß Freital : VV Zittau 09 2:3 (23,24,-23,-19, -14)

Blau-Weiß Freital hat nach dem erfolgreichen Saisonauftakt in Pirna auch zu Hause gepunktet. Gleich in der ersten Partie forderten die VSV-Männer dem Spitzenreiter aus Zittau alles ab. Dabei mussten die Freitaler ihre Stammformation  auf drei Positionen verändern. Dadurch kamen gleich mehrere Spieler zu ihrem Debüt in der Sachsenklasse. Die Gäste aus der Oberlausitz hatten zu Beginn leichte Vorteile in der Annahme. Das sorgte für einen knappen Vorsprung. Erst als Freital im Aufschlag durch Alex Lindner endlich den richtigen Druck entwickelte, gelang beim 21:20 die erste Führung. Fehlerlos in den letzten Spielzügen bekam  man die Chance zum Satzball. Zwei Zittauer Angriffe wurden abgewehrt um dann noch den entscheidenden Blockpunkt durch Neuzugang Hannes Müller zu setzen. Jetzt war  Stimmung in der schmucken Wurgwitzer Halle. Beide Mannschaften agierten auf hohem Niveau und brachten fast immer ihre ersten Angriffe ins Feld. Auch im zweiten Durchgang hatten die Freitaler das bessere Ende für sich. Nach dem ersten, noch abgewehrten Satzball war es erneut Hannes Müller, der beim Aufschlag das Risiko suchte und so die Zittauer zum Fehler zwang. Damit hatten die VSV-Männer schon einen Zähler in der Tasche. Beide Teams erhöhten danach deutlich den Druck im Aufschlag, was den Gästen deutlich besser gelang. Freital verlor den dritten Satz knapp mit 23:25, den vierten dann ziemlich deutlich. Im Tie-Break wäre für den VSV durchaus ein Sieg drin gewesen, doch immer wieder kam man durch verschlagene Aufgaben aus dem Rhythmus. Mit 14:16 verlor man den Entscheidungssatz denkbar knapp.

VSV Blau-Weiß Freital : MSV Bautzen 04 3:0  (18, 20, 20)

In der zweiten Partie brauchten die Gastgeber nur wenig Anlaufzeit, um gegen die großgewachsenen Bautzener ins Spiel zu finden. Da der im ersten Spiel noch fehlende Kay Imhof auch sofort im Angriffsmodus war, dominierte der VSV zunehmend den Auftaktsatz. Als nach zwei tollen Abwehraktionen Freitals Zuspieler Oliver Zirke mit einer Zauberfinte den ersten 5-Punkte-Vorsprung herausholte, lief das Spiel immer besser. Auch im zweiten Durchgang blieben die Gastgeber dominant. Selbst als Freital verletzungsbedingt im Zuspiel wechseln musste, merkte man dies kaum. Nach der klaren 2:0-Führung erwischte Bautzen den besseren Start. Sechs Punkte nach Aufschlägen von Alex Lindner wendeten dann schnell wieder das Blatt. Mit Routine und der Klasse im Außenangriff sowie auf der Diagonale beherrschten die Freitaler den Gegner. Immer wenn die Bautzener etwas herankamen, hatten die VSV-Männer sofort die passende Antwort. Das 3:0 war am Ende absolut verdient und entsprach auch dem Spielverlauf.

Trainer Andreas Hiecke zog am Ende ein zufriedenes Fazit: „Auf unsere Leistungsträger war Verlass. Der Schlüssel zum Erfolg war aber die Steigerung der Wechselspieler, die ausnahmslos ihre Sache gut gemacht haben.“

Mit 6 Punkten aus drei Partien liegt der VSV weiter in der Spitzengruppe der Landesklasse.

Freital: Hiecke, Imhof, Klotke, Klups, Lindner, Müller, Nissen, Zirke, Zuschke

Saisonauftakt in Pirna

von L. Kallensee

VFL Pirna-Copitz 07 – VSV Blau-Weiß Freital e.V.  2:3 / 88:109 (10:25 25:23 20:25 25:21 8:15)

Am 15.09.2018 war Freital zum ersten Spiel der Saison beim VFL Pirna-Copitz 07 zu Gast. Auch in der neuen Saison kann sich die Mannschaftsleistung der 1. Männermannschaft des VSV Blau-Weiß Freital, trotz durchwachsener Phasen, sehen lassen.

Freital startet im ersten Satz konzentriert und vielversprechend. Mit präzisen, druckvollen Aufschlagserien gelingt es den Blau-Weißen, Pirna ins Wanken zu bringen. Der freitaler Zuspieler Oliver Zirke leistete glänzende Arbeit im Ausspielen des gegnerischen Blocks, wodurch es dem Gastgeber nur begrenzt möglich war, die Angriffe des VSV direkt am Netz abzuwehren. Dem entgegenstehend, war die Blockarbeit der Freitaler sehr zielsicher und effektiv; Eigenfehler waren nur begrenzt zu verzeichnen, wodurch die Mannschaft dem Rivalen Pirna-Copitz deutlich überlegen war. Alexander Lindner beendete diesen erfolgreichen ersten Satz mit einem Ass. (10:25)

Das Blatt wendet sich. Im zweiten Satz häufen sich die Fehler des VSV vor allem in Annahme und Angriff. Leicht provoziert hatten es die freitaler Männer schwer, sich auf das Spielgeschehen zu konzentrieren und das gezeigte Können weiterhin umzusetzen. Dem Gastgeber Pirna-Copitz entging dies nicht und ging durch bessere Annahme- und Angriffsarbeit mit 19:8 in Führung. Durch die intensive Ansprache des Trainers, Andreas Hiecke, erwacht, beginnen die Blau-Weißen die Aufholjagd und verlieren den zweiten Satz trotz gezeigtem Ehrgeiz am Ende nur knapp. (25:23)

Noch beschwingt vom Ausgang des zweiten Satzes, fängt sich Freital wieder. Die druckvollen Aufschläge kehren zurück, Freitals Angriffe beenden die Spielzüge rasch. Die Annahme bleibt instabil, doch durch gekonntes Vorgehen des Zuspielers, ist dies nicht weiter von Belangen. Mit wenig Vorsprung aber zurückgewonnener Sicherheit und Zuversicht, siegt Freital in diesem Satz. (20:25)

Mangelnde Konzentration bringt den Freitalern den zweiten Satz zurück. Unbeeindruckt von den wenig erfolgreichen Angriffen und durchwachsenen Annahmen der Gäste, brachte Pirna den Satz mit einem Sieg zu Ende. Aufgrund der Motivation des VSV-Trainers von außen, bleibt der Abstand gering. (25:21) Es steht 2:2 in Sätzen, was unvermeidlich zu einem Tie-Break führt.

Wie ausgewechselt erlangen die Blau-Weißen ihre anfängliche Präsenz zurück. Die Sicherheit in der Annahme verfestigt sich und die Eigenfehler nehmen wieder ab. Der Gastgeber Pirna-Copitz verliert sich in Unstimmigkeiten und hat Probleme mit der dauerhaft erfolgreichen Blockarbeit der Freitaler. Der Ehrgeiz, diesen Tag mit einem Sieg zu beenden, macht sich bezahlt. Die 1. Männermannschaft des VSV Blau-Weiß Freital siegt über den VFL. (8:15, 2:3 in Sätzen)

Freital spielte mit: Imhof, Klups, Kraut, Lindner, Nissen, Unger, Zirke, Zuschke
Trainer: Andreas Hiecke

„STAHL FREITAL“

Gelungener Saisonabschluss

von Sven Unger

Am vergangen Samstag, den 14. April bestritt die erste Männermannschaft des VSV Blau Weiß Freital ihren letzten Heimspieltag in der Sachsenklasse Ost. Diese letzten beiden Spiele der Saison 2017/2018 stellten damit die optimale Möglichkeit dar, die letzten doch sehr deutlichen Niederlagen vergessen zu machen und mit erhobenen Köpfen in die Saisonpause zu gehen. Optimale Voraussetzungen für dieses Vorhaben sehen allerdings anders aus. Freitals Hauptproblem der gesamten zweiten Spielzeit der Saison zeigte sich auch an diesem Spieltag. Schon zum zweiten mal standen mit nur 6 Mann die Minimalanzahl an Spielern zum Heimspieltag im Protokoll. Trotzdem ging es gut gelaunt und voller Zuversicht in die Erwärmung.

VSV Blau Weiß Freital : SV Post Dresden 3:1 (20:25, 26:24, 25:20, 25:22)

Im ersten Spiel des Tages ging es gegen die Vertretung des Post SV Dresden. Die Marschrichtung von Trainer Daniel Gatsche war klar. Der Gegner sollte durch druckvolle Aufschläge von Anfang an unter Druck gesetzt werden, um lange Ballwechsel zu vermeiden. So sollten Kräfte für den langen Spieltag gespart werden. Der erste Satz ging los und schnell zeichnete sich ab, das dieses taktische Mittel nicht greifen sollte. Der abgesprochene Druck im Aufschlag fehlte und es entwickelte sich ein enger, kampfbetonter Schlagabtausch. Nach 18 Minuten ging der erste Satz sogar gleich an Post Dresden. Freital stand schon mit dem Rücken zur Wand, spielte aber ruhig und konzentriert weiter. Die Partie wurde zeitweise zwar immer hektischer aber es gelang nun langsam den Druck mit den eigenen Aufschlägen immer weiter zu erhöhen. Viele einfache Punkte durch den schlechten Spielaufbau des Gegners waren die Folge. Durch die gewonnene Sicherheit kam Freital immer besser ins Spiel. Die nächsten 3 Sätze wurden entsprechend gewonnen.

VSV Blau Weiß Freital : MSV Bautzen 04 3:2 (25:15, 25:15, 23:25, 24:26, 15:12)

In der folgenden Pause war den Jungs schon eine gewisse Erleichterung anzumerken. Mit Bautzen stand aber im letzten Spiel der Saison nochmal ein richtiges Pfund in den Startlöchern. Diese liegen uneinholbar vor Freital auf dem dritten Tabellenrang. Noch einmal schwörte Freitals Trainer sein Team auf die kommende Aufgabe ein. „Wir haben nichts mehr zu verlieren“, waren seine Worte. Mit dieser Einstellung begann Freital frei in den Köpfen wie die Feuerwehr. Die Aufschläge waren diesmal von Anfang an sehr druckvoll, was für die Bautzner ein variables Angriffspiel unmöglich machte. Nach gerade mal 40 Minuten gingen die ersten zwei Sätze mit jeweils 25:15 an Freital. Auch im dritten Satz sah alles nach einem klaren Erfolg aus aber dann der Schock. Freitals Zuspieler Oliver Zirke bekam Probleme mit der Schulter, was sein sonst sehr variables und gutes Zuspiel immer mehr einschränkte. Da Freitals Auswechselbank wie bekannt leer war, blieb nur eine Umstellung auf dem Feld. Diagonalspieler Kay Imhof spielte jetzt zu. Der Zuspieler wird damit automatisch zum Diagonalangreifer. Bautzen witterte Morgenluft und steigerte noch einmal die Bemühungen. Das Spiel wurde in der Phase insgesamt sehr hitzig und die Emotionen auf Freitaler Seite kochten vermehrt nach strittigen Schiedsrichterentscheidungen hoch. Denkbar knapp verlor Freital diesen Durchgang mit 23:25. Nun ist es aber das passiert, was verhindert werden sollte. Bautzen war im Spiel angekommen. Im vierten Satz hatte Freital massive Probleme in der geänderten Aufstellung die nötige Präzision zu finden, um den Gegner unter Druck zu setzen. Die Auszeiten waren nach den Spielständen 4:11 und 14:21 genommen und somit hatte auch der Trainer keine Möglichkeit mehr einzugreifen. Alles sah danach aus, dass das Spiel jetzt komplett zugunsten von Bautzen kippt. Freital war angeschlagen, spielte mit improvisierter Aufstellung und ohne jede Wechselmöglichkeit gegen einen zumindest in diesem Moment überlegenen Gegner. Jeder Außenstehende sah schon das schnelle Ende, sich ergebender Freitaler. Aber es sollte anders kommen. Beim wenig aussichtsreichen Stand von 19:24 ging Kay Imhof zum Aufschlag. Plötzlich machte Freital Punkt um Punkt und es wurde wieder laut auf dem Feld. Jeder mobilisierte noch einmal alle Reserven und die Mannschaft kämpfte sich bis zum Stand von 24:24. Die nächsten beiden Punkte und damit der Satz gingen zwar an Bautzen aber bei Freital wusste wieder jeder, das an dem Tag noch was geht. Im letzten Satz des Tages, welcher nur bis 15 Punkte gespielt wird, nahm Freital den Schwung der Aufholjagd aus dem vergangenen Satz mit und wechselte beim Stand von 8:6 die Seiten. Dieser Vorsprung wurde bis zum Ende mit aller Macht verteidigt. Bautzen selbst beendete mit einem Fehlaufschlag den Satz und Freital stand am Ende dieses Krimis als glücklicher Gewinner fest.

Freital spielte mit: Fleischer, Imhof, Kraut, Lindner, Unger, Zirke

Mit diesen 5 Punkten beendet Freital als Tabellenvierter die Saison. Trotz dieser besten Saisonplatzierung für Freital in seiner Sachsenklasse Historie stehen die Zeichen denkbar schlecht für eine weitere Spielzeit. Ohne die Rekrutierung neuer Spieler kann aus heutiger Sicht kein schlagkräftiger Kader zusammengestellt werden. Die Saisonpause wird zeigen, ob diese Aufgabe gelöst werden kann. Ansonsten wird dies vorerst der letzte Spielbericht von Freitals Männermannschaft aus der Sachsenklasse gewesen sein.

Außer Spesen nichts gewesen…

von Rene Fleischer

VV Zittau 09 : VSV BW Freital 3:0 (25:18 25:19 25:16)

Am 24. März stand für die 1.Männer des VSV, die längste Auswärtsfahrt der Saison auf dem Programm. Geladen hatte der aktuell Zweitplatzierte der Sachsenklasse Ost, der VV Zittau.

Mit der Mannschaft aus dem Dreiländereck, hatten die Freitaler noch eine Rechnung offen, denn das Hinspiel ging in heimischer Halle mit 0:3 verloren.

Die Zittauer begannen stark und wurden Ihrer Favoritenrolle schnell gerecht. Der VSV hatte große Probleme ins Spiel zu kommen. Gerade der Annahmeriegel, der sonst für das erfolgreiche Angriffsspiel der Freitaler die Basis ist, schwächelte das Eine oder Andere Mal gehörig. Somit zwang man seinen Zuspieler weite Wege zu gehen und die Hausherren hatten genügend Zeit, den Block und die Defensive auszurichten. Auch wenn die Annahme mal stand, wurden selten wirklich schöne und erfolgreiche Angriffe herausgespielt. Eine gewisse Lethargie machte sich breit und die Mannschaft wirkte stellenweise ratlos. Die Auszeiten des Trainers verpufften scheinbar wirkungslos und gefühlt war es eine einseitige Partie. Doch die Anzeigetafel zeigte die Freitaler bis kurz vor Ende der Sätze immernoch in Schlagweite. Allerdings war Zittau einfach gieriger und wollte den Sieg um jeden Preis, um Ihre theoretische Chance auf den Staffelsieg zu wahren. Die Männer des VSV mussten an diesem Tag einsehen, das hier ohne eine gute und vorallem geschlossene Mannschaftsleistung nichts zu holen war.

Freital spielte mit: Fleischer, Hahn, Imhof, Klotke, Lindner, Nahr, Unger, Zirke

Der VSV ist mit dieser Niederlage auf den 5. Platz der Sachsenklasse Ost abgerutscht.

Am 14.April ist der letzte Spieltag der laufenden Saison. Die 1.Herren läd dazu noch einmal in die heimische Halle des BSZ Freital. Ab 14Uhr werden die Mannschaften von Post Dresden und MSV Bautzen zu Gast sein.

Ein Tag zum Vergessen…

von Rene Fleischer

Am 10. März luden die Männer des VSV Blau-Weiß Freital zum Heimspieltag ins BSZ.

Die Vorzeichen konnten aufgrund der Gegner und der Personaldichte, aber kaum schlechter stehen. Lediglich 6! Spieler standen zur Verfügung… kein nomineller Zuspieler, kein Libero. Dies sollte aber nicht als Ausrede gelten und somit war alles angerichtet, für emotionale und kampfintensive Spiele.

VSV BW Freital : SV Elbland Coswig-Meißen 1:3 (25:22 22:25 18:25 23:25)

Gegen den abstiegsbedrohten Gegner aus Coswig-Meißen begannen die Freitaler konzentriert. Trotz der wiedermal völlig durchgewürfelten Aufstellung, klappte vieles auf Anhieb gut. Das Einzige was ausbaufähig blieb, war die teils holprige Annahme. Somit kam das sonst gute Angriffsspiel der Blau-Weißen nur bedingt zum Einsatz. Dennoch setzte sich der VSV zum Satzende ab und brachte den ersten Satz verdient nach Hause.

Auch der zweite Satz war von Spannung geprägt. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und es entwickelte sich ein sehr emotionales Spiel auf Augenhöhe. Hier hatten die Gäste den Funken mehr zu bieten und schnappten sich den Satzausgleich. Auch im dritten Satz, bot sich das gleiche Bild. Trotz teilweise hitziger Diskussionen auf beiden Seiten, behielt das Schiedsgericht aus Mickten einen kühlen Kopf. Mit dem Vorteil auf Positionen variieren zu können, zogen die Gäste davon und erkämpften sich die Satzführung.

Nun waren die Freitaler genau in der Situation, die man vermeiden wollte. Bereits im ersten Spiel, war nur noch der Tie-Break zu erreichen. Die Blau-Weißen kämpften, aber es sollte an diesem Tag und auch in der Besetzung einfach nicht sein. Somit gab man den vierten Satz denkbar knapp ab und stand schlussendlich mit leeren Händen da. Doch es sollte noch dicker kommen…

VSV BW Freital : SV Motor Mickten 0:3 (0:25 0:25 0:25)

Nachdem sich die Gemühter nach dem ersten Spiel etwas beruhigt hatten, offenbarte der Freitaler Kapitän eine Verletzung. Diese hatte sich bereits im ersten Spiel angedeutet. Somit beriet sich die Mannschaft und traf im Sinne der Gesundheit, die richtige Entscheidung. Dies war vorallem für die Blau-Weißen keine Einfache, denn somit waren die Freitaler spielunfähig. Gerade nach der knappen Hinspielniederlage wollte der VSV, die Punkte nicht einfach herschenken. Auch der Gegner aus Mickten war heiß und wollte lieber spielerisch glänzen. Doch sie akzeptierten die Entscheidung zum Wohle aller.

Freital spielte mit: Fleischer, Hahn, Imhof, Klotke, Lindner, Unger

Der VSV rangiert auch nach diesem 0-Punktespieltag weiter auf dem vierten Tabellenplatz in der Sachsenklasse Ost. Am 24. März sind die Freitaler zu Gast in Zittau und können hoffentlich wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.

3 Auswärtspunkte im Schnelldurchgang…

von Rene Fleischer

USV TU Dresden III : VSV BW Freital 0:3 (9:25 17:25 20:25)

Die 1. Männermannschaft des VSV Blau-Weiß Freital, war heute zum Auswärtsspiel in Dresden gefordert. Gastgeber war der Tabellenletzte USV TU III. Nachdem wir den Gegner im ersten Spiel des Tages noch beobachten konnten, ging es dann pünktlich 16Uhr los. Die Blau-Weißen legten dabei los wie die Feuerwehr und schnell war ein riesiger Vorsprung herausgespielt. Egal ob Annahme, Angriff oder Abwehr, es klappte einfach alles. Somit konnte man den ersten Satz mit lediglich 9! Punkten für den Gegner, für sich entscheiden.

Im zweiten und dritten Satz, besannen sich die Studenten etwas und die Freitaler leisteten sich ein paar kleinere Leichtsinnsfehler. Dennoch hatte der VSV das Spiel im Griff und war jederzeit bereit die Schlagzahl wieder zu erhöhen. Mit ein paar kleinen Wacklern, brachte man die 3 Punkte schließlich nach Hause und wusste dazu auf allen Positionen zu überzeugen.

Freital spielte mit: Fleischer, Hahn, Imhof, Klotke, Lindner, Unger, Zirke

Am kommenden Samstag, den 10. März steht der dritte Heimspieltag der aktuellen Sachsenklasse-Saison an. Zu Gast sind die Mannschaften von Elbland Coswig-Meißen und Motor Mickten. Spielort ist ab 14 Uhr, die Sporthalle des BSZ Freital auf der Otto-Dix-Straße 2.

Überzeugender Derbysieg…

von Rene Fleischer

VfL Pirna-Copitz 07 – VSV BW Freital 0:3 / 61:75 (23:25 20:25 18:25)

Die 1. Männermannschaft des VSV Blau-Weiß Freital behauptet auch im Rückspiel die Vormachtstellung im Landkreis. Gegen das gastgebende Team aus Pirna-Copitz, setzte man sich am Ende mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung durch.

Die Freitaler begannen mit viel Selbstvertrauen. Nach zwei vergeblichen Angriffsversuchen, die Pirna mit Müh und Not zurückbrachte, überlistete der Zuspieler den gegnerischen Block mit einer sehenswerten Finte zum ersten Punkt des Spiels. Anschließend hielt Pirna aber gut mit und hatte gerade im Blockspiel oft die Nase vorn. Was sich aber schon bei Zeiten abzeichnete, war die verheerende Aufschlagsquote der Gastgeber. Somit ergaben sich für die Blau-Weißen viele, viele Punkte ohne das irgendetwas dafür geleistet werden musste. Dieser Mangel sollte sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel ziehen.

Der zweite Satz begann ähnlich, wobei sich der VSV schnell absetzte und einen kleinen Vorsprung herausspielte. Dieser schmolz aber aufgrund mangelnder Absprache in der Annahme oder dem gegnerischen Block, genauso schnell wieder zusammen. Beide Mannschaften waren nun wieder gleichauf und Pirna hatte eigentlich das Momentum auf seiner Seite. Alles sah nach dem Satzausgleich aus. Doch die Freitaler besannen sich nach einer taktischen Auszeit und machten keine Fehler mehr. Somit ging auch der zweite Satz auf das blau-weiße Konto.

Im dritten und letzten Satz des Tages, legte der VSV los wie die Feuerwehr. Schnell war ein großer Vorsprung herausgespielt und man merkte den Spielern die Leichtigkeit förmlich an. Auch wenn Pirna am Ende noch etwas Ergebniskosmetik betrieb, ließen die Freitaler nichts mehr anbrennen und schnappten sich die drei Auswärtspunkte.

Mit diesem Sieg hält man Verfolger Pirna weiter auf Abstand und bleibt gleichzeitig oben dran. Mit einem Spiel weniger, rangiert man auf einem soliden 4.Platz in der Sachsenklasse Ost.

Freital spielte mit: Fleischer, Hahn, Klotke, Lindner, Nissen, Imhof, Schreiber, Unger, Zirke

Am 03.03.2018 sind wir zu Gast bei den Mannen des USV TU Dresden III.

Ein Satz mit X…

von Rene Fleischer

MSV Bautzen 04 : VSV BW Freital 3:1 (25:23 22:25 25:19 25:15)

Trotz eines kurzerhand sehr dezimierten Kaders, machten sich die verfügbaren Mannen des VSV, dennoch gut gelaunt auf den Weg nach Bautzen. Das die heutige Aufgabe ohne beide nominellen Zuspieler nicht einfacher werden würde, war jedem im Team vorher klar. Also musste Kapitän Sven Unger in die Presche springen und versuchen, seine Angreifer so gut wie möglich in Szene zu setzen. Auch die Wechselmöglichkeiten im Angriffsbereich waren sehr überschaubar, da lediglich ein weiterer Spieler zur Verfügung stand.
Im ersten Satz ging es hin und her. Das Spiel lebte zwar eher von der Spannung, da auf beiden Seiten reihenweise Aufschläge vergeben wurden und so recht selten einmal wirklich guter Volleyball gespielt wurde. Auch der große gegnerische Block, zog den Rand-Dresdnern das eine oder andere mal den Zahn. Am Ende hatten die Senfstädter hauch knapp die Nase vorn und sicherten sich mit dem Minimalvorsprung glücklich den ersten Satz.
Der zweite Satz war schon eher nach dem Freitaler Geschmack. Endlich wurden Angriffe „tot“-gemacht und auch die Feldabwehr verdiente sich nun ihren Namen. Trotz einer immernoch ungewöhnlich hohen Aufschlagfehlerquote, konnten sich die Blau-Weißen einen kleinen Puffer erarbeiten und retteten diesen auch ins Ziel.
Der dritte und vierte Satz ähnelten sich sehr und sind auch schnell erzählt. Der VSV lief in beiden Durchgängen von Anfang an einen Rückstand hinterher und tat sich auch auf einmal wieder sehr schwer damit, sein eigenes Spiel aufzuziehen. Gerade die großen gegnerischen Mittelangreifer, kamen einfach viel zu oft mit Schnellangriffen erfolgreich zum Zuge.
Am Ende verliert Freital zwar verdient, ärgert sich aber dennoch über die verpassten Punkte. Denn auch wenn es das Ergebnis nicht unbedingt zeigt, waren diese heute unter „Normalform“ auch in dieser Konstellation allemal drin. Nun heißt es Mund abputzen, das letzte Spiel nicht überbewerten und zum kommenden Heimspieltag, mit voller Kapelle, wieder alles geben. Trotz der zweiten Saisonniederlage hat der VSV BW Freital, den dritten Platz gehalten und hat gegenüber der Konkurrenz noch ein Spiel in der Rückhand.

Freital spielte mit: Fleischer, Imhof, Klotke, Lindner, Nahr, Schreiber, Unger

Freitaler Doppelpack

von Steffen Helbig

VSV Blau-Weiß Freital : VfL Pirna-Copitz 07 3:0 (22,22,18)

Blau-Weiß Freital hat das Kreisderby gegen Pirna für sich entschieden und die ersten drei Punkte eingefahren. Beim Heimspielauftakt siegte der VSV mit 3:0 gegen die Copitzer. Lange Zeit hatte die Gäste das Spiel im Griff und Blau-Weiß hechelte immer einem kleinen Rückstand hinterher. Der hätte noch viel größer sein können, wenn der VfL nicht seine Aufschläge reihenweise verschenkte. Das machte dann Freitals Kapitän Sven Unger viel besser und plötzlich waren die Gastgeber beim 16:16 wieder im Spiel. Über eine ganze Rotation gelang es keiner Mannschaft mehr, den eigenen Aufschlag durchzubringen, bis wieder der VSV-Spielführer an der Grundlinie stand. Und wieder wackelte die Pirnaer Annahme. Damit waren wirkungsvolle Angriffe ausgeschlossen, sodass Blau-Weiß die letzten drei Spielzüge gewann. Der zweite Satz blieb lange ausgeglichen, nur das diesmal die Freitaler ihre knappe Führung verbissen verteidigten. Beim Satzball wurde dann Oliver Schreiber zur Blockverstärkung eingewechselt. Meist ist dies nur ein taktisches Mätzchen, aber diesmal brachte die erste Ballberührung des Neuzugangs gleich den entscheidenden Punkt. Dann lief Blau-Weiß zur Höchstform auf. Zuspieler Oliver Zirke verteilte die Bälle mustergültig und im Angriff lief es wie am Schnürchen. Da jetzt auch der Block richtig zufasste, wurde bis zum 20:10 ein Riesenvorsprung herausgeholt. Dass die Gäste nicht locker ließen und der VSV noch kurz wackelte, war nur ein kleiner Wermutstropfen. Mit einem Einerblock von Kay Imhof war dann der Sieg endgültig gesichert.

VSV Blau-Weiß Freital : Coblenz Volleys 3:0 (16,16,21)

Gegen Mitaufsteiger Coblenz war Freital zwar Favorit, aber die Gäste hatten am ersten Spieltag schon einmal positiv überrascht. Bis zum 11:12 war es eine zähe Angelegenheit, weil die Randbautzener unbeschwert aufspielten, während Blau-Weiß noch zu behäbig agierte. Doch auf zwei Positionen änderte sich das schlagartig. Die Aufschläge von Oliver Schreiber und Kay Imhof stellten die Volleys vor unlösbare Probleme. Mit dreizehn Punkten war mehr als eine Vorentscheidung gefallen. Auch im zweiten Satz ließen die VSV-Männer nichts anbrennen. Souverän lenkte der Ex-Dresdner Alexander Meixner das Spiel und brachte mit vielen Schnellangriffen Farbe ins Spiel. Nach dem erneuten 25:16 schien der letzte Satz nur noch eine Formsache zu sein. Doch die Freitaler schienen in der Pause ein Schlafmittel genommen zu haben. Schlechte Annahmen und einfache Fehler führten über die Stationen 6:13 und 13:20 zu einem eigentlich nicht mehr aufzuholenden Rückstand. Wie im ersten Satz reichten zwei Aufschlagpositionen, um das Spiel doch noch zu drehen. Erst Jacob Nahr und dann Alexander Meixner sorgten mit ihren Aufschlägen für Chaos bei den Coblenzern. 12:1 Punkte für Freital sprechen eine klare Sprache. Alle Bälle, die doch irgendwie wieder zu den Blau-Weißen zurückkamen, wurden umgehend von Freitals Angreifern zu direkten Punkten verwandelt. Mit dem 3:0 hat man trotz des kleinen Wacklers im letzten Satz auch diese drei Punkte gewonnen. Damit stehen die Blau-Weißen im Moment auf dem dritten Tabellenplatz in der Sachsenklasse. Eine erfreuliche Momentaufnahme – nicht mehr und nicht weniger.

Freital: Imhof, Klotke, Kraut, Meixner, Nahr, Schreiber, Schulze, Unger, Zirke